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Umlaute im CSV reparieren

Die Datei ist nicht kaputt. Wenn Sie ä, ü oder Rauten mit Fragezeichen sehen, wurde sie in einer Kodierung gespeichert und wird in einer anderen gelesen. Legen Sie die .csv hier ab: die tatsächliche Kodierung wird erkannt, der Inhalt richtig gelesen und der Export ist immer UTF-8.

CSV mit kaputten Umlauten öffnen

Legen Sie hier eine .csv oder .txt ab, oder klicken Sie zum Auswählen

Nichts wird hochgeladen. Die Datei wird von JavaScript in diesem Tab gelesen und verlässt Ihren Rechner nicht — kein Server sieht sie, und mit dem Tab ist sie weg.

Umlaute in einer CSV-Datei reparieren

  1. Datei ablegen. Sie wird vom JavaScript dieses Tabs gelesen und geht auf keinen Server.
  2. Erkannte Kodierung prüfen. Über der Tabelle steht „Gelesen als…". Wenn Umlaute und ß stimmen, war es die richtige.
  3. In UTF-8 exportieren. Als .csv oder .xlsx herunterladen: die Ausgabe ist immer UTF-8, also bricht nichts weiter unten.

Warum aus „Müller" ein „Müller" wird

In einer CSV steht nirgends, in welcher Kodierung sie geschrieben wurde: es ist eine Folge von Bytes, und wer sie öffnet, muss raten. In UTF-8 braucht das ü zwei Bytes; liest man diese zwei Bytes als Windows-1252, werden zwei Zeichen daraus — Ã und ¼. Daher das unverkennbare Muster: Ã gefolgt von einem seltsamen Symbol.

Der umgekehrte Fall ergibt Rauten mit Fragezeichen: die Datei war Windows-1252 oder ISO-8859-1 — was viele Warenwirtschafts- und ERP-Systeme hierzulande noch exportieren — und wird als UTF-8 gelesen.

Wie hier erkannt wird

  1. Gibt es eine BOM, ist die Kodierung deklariert und nichts zu raten.
  2. Ohne BOM wird UTF-8 im strengen Modus versucht: die meisten Dateien, die kein UTF-8 sind, scheitern hier — das schließt schon viel aus.
  3. Unter den verbleibenden Kandidaten wird das Ergebnis bewertet und das beste gewinnt. Windows-1252 ist ein vollwertiger Kandidat, kein bloßes Auffangnetz.

Die eigentliche Prüfung machen Sie: stimmen ä, ö, ü und ß, war es die richtige.

Damit Excel es nicht wieder zerlegt

Unter Windows führt ein Doppelklick auf eine UTF-8-CSV ohne BOM dazu, dass Excel sie in der Systemkodierung liest — und schon ist es wieder kaputt. Zwei Auswege:

  • Laden Sie eine .xlsx statt einer .csv herunter. Eine Arbeitsmappe trägt ihre Kodierung in sich.
  • Wenn es CSV sein muss: über Daten → Daten abrufen → Aus Text/CSV öffnen und im Dialog 65001 (UTF-8) wählen.

Das Semikolon ist ein anderes Problem

Steht alles in einer einzigen Spalte, liegt es nicht an der Kodierung, sondern am Trennzeichen: in deutscher Konfiguration erwartet Excel ein Semikolon, weil das Komma das Dezimaltrennzeichen ist. Das löst CSV in Excel umwandeln, das das Trennzeichen selbst erkennt.

Häufige Fragen

Werden meine Daten verändert?

Nein. Dieselben Bytes werden anders interpretiert; kein einziges Zeichen wird geändert. Führende Nullen bleiben ebenfalls erhalten.

Und wenn die Erkennung danebenliegt?

Das passiert bei sehr kurzen oder fast rein numerischen Dateien, wo es wenig Anhaltspunkte gibt. Am schnellsten ist ein neuer Export in UTF-8 mit BOM.

Funktioniert das auch für andere Sprachen?

Ja: neben den westlichen werden Shift-JIS, Big5, GBK und EUC-KR getestet.

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